Diesen wunderbaren Tag verbrachten wir rund um den Chiemsees – und wir begannen an der Eggstätter Seenplatte. Den Ausflugstipp habe ich in meinem schönen Buch meiner lieben Bekannten Nadine Ormo gefunden. Und von diesem Ausflug berichte ich hier – und ein paar Fotos gibt es auch zu sehen.

Mit den Rädern um die Seen

Die Eggstätter Seenplatte liegt im Nordwesten vom Chiemsee. An einem Sonntag kurz nach Beendigung des Corona-Lockdowns war es natürlich Glück, dass wir einen Parkplatz am Straßenrand im Schatten bekamen. Es war sehr viel los, was klar war, wenn man denn nun endlich wieder raus durfte.
Die ganze Tour ging schön durch Wälder, also auch im Schatten. Der größte See ist der Hartsee, dort gibt es ein „Seebad“ – und da war wirklich viel los. Man musste schon aufpassen, dass man sich nicht zu nahe kam.
Hier machten wir ein paar Aufnahmen der Stege und Boote, bevor unsere Runde weiterging.

Der Radweg geht dann ganz kurz an einer Hauptstraße lang , bevor man wieder in den Wald abbiegt. Und je nachdem, welchen Weg man dann „findet“, bleibt man auch im Wald.

Wir kamen leider noch einmal kurz an eine Straße (zum Glück auch auf einem geteerten Radweg), von der wir aber recht schnell wieder abbogen und dann ging es entlang der „Via Julia“.

Zurück am Auto packten wir unsere Räder wieder auf den Radständer, zogen uns um und fuhren weiter.

Chillen am Chiemsee

Nach unserer recht kurzen Radtour überlegten wir uns, was wir noch machen könnten. Und fuhren erst einmal am Nordufer des Chiemsees lang.

Und dann hatten wir echt Glück: In einem kleinen Dorf hatte ein Cafe offen – und dort konnte ich uns lecker Kuchen mitnehmen! 

Dann ging es weiter bis zum Strandbad in Seebruck, wo wir einen schönen Parkplatz fanden. Dort packten wir den Tisch und die Stühle aus, ich machte heißes Wasser für den Kaffee – und so ließen wir es uns gut gehen.

Wir schauten auch kurz zum Hafen, dort waren zum Glück in einem Gebäude auch die Toiletten offen – was zu diesem Zeitpunkt wegen Corona nicht so selbstverständlich war.

Weiter ging es am Ostufer bis zu einer kleinen Abzweigung, die wir dann bis zu einem geschlossenen Wirtshaus fuhren. Dort waren wir fast für uns alleine, gingen zum Vogelbeobachtungsturm und genossen den Blick auf den See.

Wir sahen einige Vögel beim Brüten auf dem See, und im Dachgebälk des Turms brütete sogar auch eine Bachstelze.
Ganz in der Nähe unseres Parkplatzes konnten wir auch einen Specht bei der Fütterung seines Nachwuchses beobachten. Gut, wenn man da ein Teleobjektiv dabei hat – auch wenn das ganz schön schwer wurde, weil sich der Specht nicht so leicht ablichten ließ und leider auch nicht die Bruthöhle anflog, während wir auf der Lauer „lagen“.

Im Bus gab es dann noch ein warmes Essen, dann ging es weiter Richtung Autobahn. Vor der endgültigen Heimfahrt machten wir aber noch „traditionell“ kurz Halt in Bernau, denn da ist es wirklich sehr schön und man kann den Sonnenuntergang genießen.

Hier jetzt noch die Fotos vom Chiemsee:

Alles in allem war es ein toller Tag. Wir haben zum ersten Mal unsere Räder mit dabei gehabt und das macht echt Spaß! Wenn mann dann nach der Radtour in der Hitze gleich noch seine kühlen Getränke aus dem „Kühlschrank“ im Camper holen kann, hat das schon einen sehr hohen Erholungsfaktor.

Dieses Ausflugsziel habe ich in einem schönen Reiseführer gefunden, den meine liebe Bekannte Nadine Ormo geschrieben hat. Es geht um "Eskapaden" in die Natur, das sind kleine Touren in verschiedenen Gegenden, um sich eine kurze oder längere Auszeit zu gönnen. Zum einen "in und um München" und dann noch "in den bayerischen Alpen". "Seen sammeln" ist im Buch "München" die Eskapade Nummer 45. Die Bücher lohnen sich wirklich, denn neben den wichtigsten Infos gibt es auch schöne Fotos zu sehen.
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