Der „Wonnemonat“ Mai ist fast vorbei und es gab einige schöne Tage.
Am vorletzten Sonntag des Monats fuhren wir endlich mal wieder mit „Roadee“ ins Alpenvorland – und hatten die Räder mit dabei! Im Blog zeige ich euch Bilder von dem tollen Ausflug, der auch für Kinder spannend sein könnte!

Die Loisach, das Moor und der Kochelsee

Am Sonntag, dem 22. Mai sollte es endlich mal wieder mit unserem „Roadee“ auf Tour gehen. Wir packten die Räder auf den Radlständer und machten uns erst gegen Mittag auf in Richtung Sindelsdorf. 
Ich hatte seit einiger Zeit eine Markierung auf der Landkarte, die wir heute mal besuchen wollten. Denn dort kommt man am besten und schnellsten mit den Rädern hin.
Wir fanden einen etwas versteckten Parkplatz ziemlich in der Nähe vom Ziel, bereiteten die Räder vor und schon konnte es losgehen.

Zuerst ging es auf einem relativ schmalen Weg direkt an der Loisach entlang, dann zweigten wir an einem großen Wegkreuz nach links ab und kurze Zeit später sahen wir die Schilder für den „Moorpfad“ auf der linken Seite. Es gibt drei Stellen, um hier in das tolle Waldgebiet zu kommen. An einem gibt es sogar im Schatten ein paar Bänke – wie wir später feststellten.
Also die Räder abgeschlossen und los in den Dschungel. 
Man geht hier auf sehr guten Stegen – spannend wird es immer wieder, wenn man dann einfach nur noch auf Baumstämmen geht, die aber immer einen „Handlauf“ zur Absicherung haben. Man muss also keine Angst haben, dass man ins Moor stürzt.
Es gibt auch eine Seilrutsche, die ich natürlich gleich mal testen musste. Ein paar Meter weiter kommt man an einem schwingenden Brett vorbei, wo man gut sein Gleichgewicht verbessern kann.
Unser Highlight war aber die „Fahrt über den See“! Davon hatte ich Fotos im Netz gefunden und deshalb wollte ich hier hin. Wir hatten auch Glück, dass gerade niemand da war und so zog uns Markus – hier ist Muskelkraft gefragt – einmal hin und wieder zurück über das kleine offene Wasser – was für ein Spaß!
Ein paar der tollsten Stellen habe ich für euch natürlich fotografiert.


Nach diesem kleinen Abstecher ging es wieder weiter an der Loisach. Zuerst ein sehr schmaler Weg, der später dann aber breiter wurde.
Der Weg kam dann direkt an der Loisachbrücke bei Kochel raus, wo es dann den geteerten Radweg neben der Hauptstraße bis nach Schlehdorf ging.
Dort machten wir einen kurzen Abstecher zum ehemals bekanntesten Fotospot des Kochelsees: 
Die drei bekannten Bootshäuser sind Ende März bei einem Brand leider komplett zerstört worden. Nun sieht man nur noch die betonierten Pfosten und der Metallsteg ist der letzte Teil dieses Bauwerks, das auch wir bei fast jedem Besuch des Sees fotografiert hatten.
Nach diesem bedrückenden Besuch ging es wieder zurück und dieses Mal auf der Ostseite des Loisachzuflusses Richtung Norden. Hier war der Radweg das erste Stück sehr gut geteert. Es ging noch kurz am Eichsee vorbei, den man gut für eine Badepause in der Hitze nutzen kann. Wir fuhren aber weiter, es ging am Rand der wunderbaren Moorlandschaft am Triftkanal wieder zurück Richtung Parkplatz.
Dabei kamen wir auch über den „Loisachsteg“, eine sehr massiv gebaute Brücke über den Fluss.

Zurück bei „Roadee“ gab es kurz kühlen Kaffee aus dem Kühlschrank, bevor wir noch kurz Richtung Kloster Benediktbeuern starteten.
Ein kleiner Einkauf im Klostershop, noch eine Runde den Kräutergarten erkunden und dann Richtung Heimat.
Spontan entschieden wir uns zu einem leckeren Abendessen im Biergarten im „Rosengarten“ am Westpark, dann ging es endgültig nach Hause.

Im Gebiet u Benediktbeuern und dem Kochelsee waren wir im Flachland unterwegs

Unser Fazit

Auch wenn es an diesem Tag unglaublich heiß war – die Tour, die uns die meiste Zeit an der Loisach entlang führte, war wirklich schön. Es waren knapp 30 km auf ebenem Gelände, man kann die Tour aber auch noch gut ausweiten und die Runde über das Kloster drehen.

Wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, dann schaut euch auf jeden Fall auch den schönen Moorlehrpfad an, der ganz in der Nähe des Klosters ist. 

Und nach einer schönen Radltour kann man im Biergarten auch noch gut einkehren.

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