Sommer 2020 – der wird jedem von uns wohl für immer in Erinnerung bleiben. Wegen Corona können wir nicht einfach so reisen.
Aber wir wagen einen Kurztrip nach Düsseldorf – dieses Mal allerdings mit dem normalen PKW. 
Wir erleben einiges – und darüber wollte ich unbedingt noch berichten! Viel Spaß!

Tag 1, 27. Juni:
Auf dem Weg nach Düsseldorf

Auch wenn wir nicht mit Roadee unterwegs sind suchen wir immer nach schönen Abstechern am Rande der Autobahn. Schließlich ist es von München ein weiter Weg in die Mitte von Deutschland. 

Auf der Landkarte finde ich eine nette Bergstrecke und wir entscheiden uns für einen kleinen Abstecher durch den Odenwald. Es ist wirklich wunderschön – und wir kommen durch die bezaubernde Ortschaft Heppenheim, wo wir einen kurzen Stopp zum Fotografieren machen müssen. Ich liebe diese Altstädte mit ganz viel Fachwerk!

Nach dem Besuch geht es weiter nach Düsseldorf. Wir finden gut zu unserem kleinen Hotel, der Empfang ist sehr nett und unser Zimmer wirklich toll. Die Lage habe ich gut gewählt, wir gehen Abends noch zu Fuß und nur mit meinem Handy (für Fotos und zum Navigieren) in die Altstadt und genießen den tollen Sonnenuntergang mit ganz vielen anderen Menschen unten am Rhein.

Tag 2, 28. Juni:
Der Tag der Fotoausstellungen

Ein Grund, warum ich unbedingt noch im Monat Juni nach Düsseldorf wollte, war die Fotoausstellung von einem meiner Lieblingsfotografen, Peter Lindbergh. Dann war da zufällig noch eine zweite Fotoausstellung. Wer sich für dieses Thema interessiert findet den Blog dazu auf meiner „Hauptblogseite“: Meisterfotografen in Düsseldorf

Danach sind wir noch einmal in die Altstadt gegangen und haben bei herrlichem blauen Himmel ein paar Eindrücke festgehalten.

Tag 3, 29. Juni:
Medienhafen, Kaiserwerth und Stadtpark

An diesem Tag ging es mit der Straßenbahn zum Medienhafen. Diesen wollte ich auch unbedingt mal fotografieren, denn hier gibt es einige interessante Gebäude. Und wir tobten uns richtig aus!

Mittags ging es dann zurück zum Hotel und mit dem Auto Richtung Kaiserwerth, wo wir uns mit einem netten früheren Arbeitskollegen trafen. Und auch dieser Vorort von Düsseldorf ist durchaus sehenswert.

Wieder zurück fuhren wir noch am Nordpark vorbei und gingen hier eine Runde spazieren, natürlich nicht ohne auch hier einige Tiere und Pflanzen im Bild festzuhalten.

Zum Abendessen hielten wir dann wieder im Medienhafen, machten noch ein paar Aufnahmen im Abendlicht, bevor es zurück zum Hotel ging.

Tag 4, 30. Juni:
Der „Grubentag“

Vielleicht auch ein etwas ungewöhnliches „Urlaubsziel“, aber wir fanden es spannend:
Die Braunkohleabbaugebiete in der Nähe von Düsseldorf.

Man ist hin- und hergerissen zwischen „Unglaublich, wie groß diese Maschinen und Flächen sind“ und „was der Mensch da alles zerstört“…

Was allerdings sehr gespenstisch war, ist das Dorf Manheim – ein reines „Geisterdorf“, kaum mehr Menschen dort, fast alle Häuser niedergerissen, der andere Teil verbarrikadiert… Und wir wurden sogar von der Security angehalten, als ich gerade auf der „Autobahnbrücke“ stand und die Reste der Straße fotografiert habe.

Bei der Grube Hambacher Forst (die sicher jeder aus der Presse kennt) gibt es aber auch die „Sophienhöhe“. Und hier sieht man nichts mehr von den früheren Sünden, die Natur hat sich alles wieder zurück erobert.

Tag 5, 1. Juli:
Heimfahrt über Heidelberg

Wir waren nur ein paar Tage in Düsseldorf und heute ist der Abreisetag. Erst regnet es, später bessert sich aber das Wetter und wir entscheiden uns spontan zu einer kurzen Tour durch die Altstadt von Heidelberg, denn Markus war hier noch nicht und mein Besuch ist auch schon Jahrzehnte her. 

Es ist wirklich schön hier und man könnte sicher mehr als eine Stunde in den Gassen und vor allem oben auf dem Schloss verbringen. Aber wir haben ja noch einen weiten Weg vor uns und so geht es über wunderbare Straßen am Neckar entlang. In einem netten Dorf finde ich einen tollen Platz am Fluss, wo wir sehr gemütlich und sehr ruhig ein kleines Picknick machen.

Dann geht es aber wieder auf die Autobahn und Richtung Heimat, begleitet von tollen Wolkenstimmungen. Und sogar einen Doppelregenbogen bekommen wir zu sehen!

Unser Fazit:

Auch wenn wir normalerweise lieber in der Natur unterwegs waren – diese Tage waren sehr spannend und wir haben einige tolle Dinge gesehen. Der nächste Kurzurlaub sollte uns dann aber wieder in die Natur führen. Darüber werde ich auch so bald wie möglich berichten!

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