Silvester in Konstanz

Für den Jahreswechsel 2025 auf 2026 hatten wir uns nach vielen Jahren mal wieder einen kleinen Ausflug vorgenommen. Mit „Roadee“ ging es an den Bodensee, genauer gesagt nach Konstanz. Was wir in den Tagen alles erlebt haben, seht und lest ihr im ersten Blog des Jahres auf dieser Seite – viel Spaß!

Dienstag, der 30. Dezember:
Es geht an den Bodensee
Endlich ist es soweit – wir starten um 11 Uhr Richtung Bodensee, bei uns ist es noch leicht verschneit. Das ändert sich bald, es wird etwas wärmer. Wir kommen gut bis Meersburg, parken am Fährhafen und machen noch eine kleine Tour durch die wunderschöne Altstadt.
Dann geht es mit der Fähre nach Konstanz und direkt zum Hotel. Wir stellen Roadee in das mehrstöckige Parkhaus direkt beim Hotel und checken ein.
Wir richten uns im Zimmer ein, packen die Fotorucksäcke um und starten mit dem öffentlichen Bus Richtung Altstadt, wir gehen lecker zum Inder zum Essen und schauen uns in der schön beleuchteten Stadt um, bevor es wieder zurück ins Hotel geht .

Mittwoch, der 31. Dezember:
Viel Sonne, ein Spaziergang in die Schweiz und der Jahresausklang
Nach einem gemütlichem Frühstück machen wir uns wieder mit dem öffentlichen Bus auf Richtung Altstadt. Wir haben traumhaftes Wetter, steigen schon ein paar Stationen vor der Altstadt aus, um die Gegend zu erkunden.
Wir gehen an der Promenade entlang, am Hafen – und stehen plötzlich an der Grenze zur Schweiz! Was für ein Luxus, dass man hier einfach nur einen Schritt machen muss, um in einem anderen Land zu sein. Die Info dazu ist ein sehr unscheinbares Schild und eine Linie am Boden, umringt von großer Stahlkunst.

Unser Weg führt uns durch einen Teil des Seeburgparks, wir wollen unbedingt die Aussicht vom Holzturm genießen. Dann geht es wieder zurück nach Deutschland und in Richtung Altstadt. Wir kommen zum Münster, das gerade offen hat – und so können wir dieses wunderbare Bauwerk von innen bewundern. Leider ist die Front mit den Türmen eingerüstet, ansonsten fehlt uns heute auch der Blick für Motive, die ganze Straßenzüge zeigen. So bleiben wir einfach bei den Detailaufnahmen. 

Irgendwann sind wir durchgefroren und fahren mit dem Bus wieder zum Hotel, wärmen uns auf, ziehen uns um und starten später mit „Roadee“ wieder in die Stadt. Wir finden einen guten Parkplatz in einer Parkgarage, gehen bei einem Chinesen lecker essen. Wir bleiben am nahen Ufer, gehen später nochmal zum Aufwärmen in ein schönes Restaurant. An der Marktstätte wurde eine Lasershow aufgebaut, davon bekommen wir allerdings wenig mit. Wir gehen wieder zur Promenade und erleben da schon weit vor Mitternacht, wie die Leute Raketen in den Himmel schießen. Da fragt man sich wieder, wozu das Ganze gut sein soll… Zwischen all dem Geböllere fühlt man sich wirklich nicht wohl – und eigentlich sollte man doch mit guten Gefühlen ins nächste Jahr starten.

Donnerstag, der 1. Januar 2026:
Willkommen im neuen Jahr!
Was für ein Jahreswechsel! Wir stehen mitten im Getümmel, als rund um uns die Silvesterraketen los gehen. Wir haben eine relativ „ruhige“ Stelle gefunden, machen ein paar Fotos und Videos vom Spektakel – willkommen im Jahr 2026!

Noch vor ein Uhr geht es wieder zurück ins Hotel und ins gemütliche, warme Bett.

Wir stehen in Ruhe auf, beim Frühstück ist zum Glück gar nicht so viel los. Heute geht es bei herrlichem Wetter auf die Insel Reichenau . Ich navigiere uns zu einem kleinen Yachthafen, wo wir mit den Kameras auf Motivsuche gehen. Es gibt einiges an gefrorenen Blättern und Federn, wir finden viele Motive – und das, obwohl wir mit dem großen Tele und der „Normalbrennweite“ und nicht mit dem Makro unterwegs sind.

Dann haben wir ein wunderbares und unbeschreibliches Erlebnis! Eher durch Zufall, weil ich noch nach einem Geocache suchen will – was plötzlich total unwichtig wird. Es ist einfach unglaublich – wir können einen Eisvogel fotografieren! Er sitzt nicht weit weg vom Weg und bleibt auch sehr lange an einer Stelle sitzen. Er geht ein paar Mal auf die Jagd, es entstehen viel zu viele Bilder und wir können unser Glück kaum fassen! Das macht mich wirklich sprachlos, denn wir hatten uns schon vom Gedanken verabschiedet, diesen wunderbaren Vogel jemals gut fotografieren zu können! So startet das Jahr mit einer fantastischen Begegnung!

Danach fahren wir direkt ins Hotel zurück – die Akkus sind leer, wir sind total durchgefroren! Ich sichere gleich die Bilder und schaue schon ein bisschen die Ergebnisse an. Dann heißt es aber – warm anziehen, denn ich hatte uns Tickets für den „Christmas Garden“ auf der Mainau gekauft. Mit „Roadee“ geht es zum großen Parkplatz und gleich um 17 Uhr startet unsere Tour.  Über die lange Brücke geht es bei einsetzender Dämmerung auf die Insel. Was hier an schönen Lichtideen umgesetzt wurde, hat uns wirklich begeistert. Begleitet von ruhiger Musik, überall am vorgegebenen Weg verschiedenste Installationen. Kurz geht es noch in den Palmengarten zum Aufwärmen bei Glühwein und Kaiserschmarrn, dann weiter in der Runde und zurück zum Auto. Wir fuhren  noch einmal in die Altstadt von Konstanz. Da fast alle Lokale geschlossen waren,  ging es zum „Hans im Glück“, wo es kein Problem war, noch einen Platz zu finden. So beendeten wir diesen tollen ersten Tag des Jahres mit vielen fotografischen Eindrücken.

Freitag, der 2. Januar:
Auf der Heimfahrt 
Ein letztes Mal frühstückten wir gemütlich, checkten aus und starteten unsere Heimfahrt erst einmal in Richtung Westen. Ich hatte da noch ein Fotoziel auf der Liste. Spontan fand ich auf der Landkarte noch eine andere Stelle – die Aachquelle liegt quasi auf dem Weg.  Nach dem kurzen Besuch ging es weiter zu einem Vulkansee. Dort machten wir eine kurze Wanderung durch den Wald, der See war nicht ganz so spektakulär. 

Auf der Weiterfahrt halten wir noch ein paar Mal und haben Glück, dass sogar kurz die Sonne rauskommt und wir keinerlei Probleme mit den angekündigten Schneegestöbern haben. Noch ein kurzer Halt am Ammersee – dann sind wir wieder daheim.

Fazit:

Es war schön, mal wieder über den Jahreswechsel unterwegs zu sein . Das Thema mit der „Böllerei“ brauchen wir beide überhaupt nicht. Aber Konstanz und seine Umgebung sind immer wieder eine Reise wert und auch gar nicht so weit weg von uns.

Der „Christmas Garden“ auf der Mainau war ein tolles Erlebnis, das wir weiterempfehlen können und über das ich noch ein kurzes Video machen will.
Das absolute Highlight – der Eisvogel, den wir ausgiebig fotografieren konnten. Und so sind wir gespannt, was das Jahr noch für uns bereit hält.

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